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Sozialpädagogische Jugend- und Familienhilfe

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Integrationshilfe in Kindergärten und (Grund-)Schulen

Im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII haben Sorgeberechtigte die Möglichkeit, beim Jugendamt einen entsprechenden Antrag auf Unterstützung zu stellen, wenn ihr Kind seelisch behindert ist, oder von seelischer Behinderung bedroht ist.

Dies ist z.B. dann der Fall, wenn bei dem Kind psychische oder soziale Besonderheiten fachärztlich festgestellt wurden und die Gefahr besteht, dass das Kind in seiner gesunden Entwicklung weiter beeinträchtigt wird, wenn es nicht gezielte Unterstützung erhält.

 

Die Integrationshilfe im Detail

“Themen sind Selbstwahrnehmung, Kontaktfähigkeit, Gruppenfähigkeit, Selbststeuerung, Frustrationstoleranz”In der Umsetzung bedeutet dies, dass wir die Kinder sowohl in ihrer familiären, als auch in der außerhäuslichen Umgebung kennen lernen. Als nächster Schritt wird auf der einen Seite gezielt mit den Kindern (in enger Kooperation mit den Erzieherinnen des Kindergartens, bzw. mit den Lehrpersonal der Schule) an Themen wie Selbstwahrnehmung, Kontaktfähigkeit, Gruppenfähigkeit, Selbststeuerung, Frustrationstoleranz, etc. gearbeitet. Auf der anderen Seite wird gemeinsam mit den Eltern überlegt, wie sie den Prozess im häuslichen Umfeld mit fördern können.

Ziel der Maßnahme ist es, Kinder vor weiterer Ausgrenzung (z.B. Einschulung in Förderschulen, zeitweiliger oder gänzlicher Ausschluss von Kindergarten- oder Schulbesuch) und weiteren negativen Rückmeldungen ihres Umfeldes zu bewahren. Ihnen und den Eltern werden wieder konstruktive Handlungsmöglichkeiten vermittelt.

Der begleitete Umgang erfolgt in der Regel im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe.

 

Zeitintensität und Dauer der Integrationshilfe

Diese Maßnahme ist vor allem in den ersten 3 - 6 Monaten sehr zeitintensiv. Demzufolge findet in der Regel ein Kontakt pro Woche mit den Eltern und je nach Einzelfall zwischen 2 und 5 Kontakte pro Woche im Kindergarten / der Schule statt. Die Maßnahme insgesamt dauert abhängig vom Einzelfall ca. 1,5 Jahre.

 

 

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