Erziehungsbeistandschaft und Betreuungsweisung

Erziehungsbeistandschaft ist ein Angebot der Jugendhilfe gem.

§§ 27, 30 SGB VIII und wird auf Antrag der Sorgeberechtigten oder des jungen Erwachsenen und nach Bedarfsüberprüfung durch das Jugendamt gewährt. Die Kosten für diese Maßnahme trägt das Jugendamt; der Jugendliche und ggf. die Eltern verpflichten sich zur engen Zusammenarbeit.

 

“... Entwicklung persönlicher Perspektiven durch Begleitung der schulischen oder beruflichen Förderung, der Erlernung lebenspraktischer Fähigkeiten ...”Der Erziehungsbeistand unterstützt schwerpunktmäßig den Jugendlichen je nach Alter und Lebenssituation entweder in der Verselbständigung außerhalb der Familie oder in der gelingenden allmählichen Ablösung innerhalb der Familie. Insofern ist die Miteinbeziehung der Eltern, bzw. der Herkunftsfamilien jeweils von der individuellen Situation abhängig. Die Aufträge an den Erziehungsbeistand bestehen hauptsächlich in der Entwicklung persönlicher Perspektiven durch Begleitung der schulischen oder beruflichen Förderung, der Erlernung lebenspraktischer Fähigkeiten (Haushaltsführung, Ernährung, Hygiene, Geldeinteilung, Verträge abschließen, etc.), sowie der Klärung und Bearbeitung wichtiger Beziehungen (z.B. zu Eltern, Partnern, Freundeskreis, Autoritäten).

Inhaltlich unterscheidet sich die Erziehungsbeistandschaft von der Betreuungsweisung nur insofern, wie die Betreuungsweisung im Rahmen eines jugendgerichtlichen Strafverfahrens dem Jugendlichen oder Heranwachsenden vom Richter auferlegt wird. In diesem Fall ist natürlich auch die Arbeit an der künftigen Straffreiheit ein zentrales Thema.

 

 

 

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